Perugino
Perugino

 

 

 

 

 

 

Damals war es Liebe

 

 

 

Deine Augen haben meine Seele berührt,

 

wie dunkle glänzende Perlen.

 

Tief traurig war dein Blick, so verletzt.

 

Das hat mich unendlich gerührt.

 

 

 

Deine Worte haben Verzweiflung gezeigt,

 

Verlassenheit und Wunden.

 

Darum hab ich dir auch zugehört,

 

über viele Stunden.

 

 

 

Als deine Hand in der meinen lag,

 

und unsere Blicke sich trafen,

 

da ergriff mich der Drang dich noch näher zu spüren,

 

liebevoll mit dir zu schlafen.

 

 

 

Nie hätte ich gedacht, ´

 

niemals gewagt zu träumen,

 

dies so zu empfinden…

 

 

 

Ich wünschte, es wär ein Traum,

 

von dem ich nie erwacht,

 

deine Lippen und Hände auf mir…

 

 

 

So viel Erotik und Leidenschaft,

 

Gott, hast du mich glücklich gemacht.

 

Und dennoch, du warst kein Tier.

 

 

 

Warst so warm und so weich.

 

So lieb und bemüht.

 

Fast scheu und dennoch fordernd.

 

Es war ein Liebesspiel,

 

an Nähe, Gefühl so reich.

 

Kann kaum meine Gedanken noch ordnen.

 

 

 

Mit tausend heißen Küssen dank ich dir.

 

Möchte dich mit meinen Lippen erregen.

 

Will dich hart und männlich spüren in mir,

 

dieser Akt war Musik, war ein Segen.

 

 

 

 

 

 

Mein Herz klopfte damals wie wild,

war daheim, war in Einklang und warm.

Es gab keinen behaglicheren Ort für mich,

als mich an dich schmiegend, in deinem starken Arm.

 

 

Heut`denk ich dankbar, in Tränen,  zurück,

obwohl - es ist lange her.

 

Gott schütze dich.

 

 

MT

 

© Copyright 2013 Michaela Thanheuser